![]() Rundumblick am Agua Canyon, zuerst der Blick nach links... (548kb) |
![]() ... dann nach vorne mit The Hunter... (689kb) |
![]() ... und dann nach rechts mit The Rabbit am linken Bildrand (583kb). |
![]() Hier erkennt man The Rabbit besser (625kb). |
![]() Detailansicht vom rechten Rand der Aussicht (600kb). |
Vom Agua Canyon kann man in der Ferne Navajo Mountain sehen. Diesen Berg kann man sich als noch nicht ausgebrochenen Vulkan vorstellen, genannt Batholith. Eine Blase geschmolzenen Felsens hat sich vom Erdinneren an die Oberfläche bewegt und dort eine Anhebung verursacht. Da der Vulkan jedoch nie ausbrach kühlte die Magmablase langsam ab und es entstand der heutige Berg.
Der Aussichtspunkt ist relativ klein und quasi der Bürgersteig vor dem Parkplatz. Die Absperrung zur
Canyonklippe besteht aus mehreren Sandsteinpfeilern, zwischen denen massive Holzstämme aufgeschichtet sind; das
passende Ambiente für diesen wunderschönen Ort, an dem die Farben der Steine besonders intensiv wirken.
![]() The Hunter (665kb). |
![]() Der Rabe auf dem Pfeiler beobachtet uns... (378kb) |
![]() ... und fliegt weg als wir ihm zu nahe kommen (437kb). |
![]() Der Ziesel hingegen ist viel zu neugierig (814kb). |
Wenn man in die Weite des Grand Staircase schaut, was vom Agua Canyon aus sehr beeindruckend wirkt,
kann man mit viel Glück die Umrisse eines großen, majestätischen Vogels erblicken. Der Kalifornische Kondor mit seinen
rund 2,80 Metern Spannweite wurde nach einem langen Zuchtprogramm wieder in seiner natürlichen Heimat ausgewildert.
Seit 1967 ist er auf der Liste der bedrohten Tierarten. Die Prognose für das Gelingen dieses Programms ist immer noch
unsicher, aber die Wissenschaftler bleiben optimistisch. Rund 50 in Gefangenschaft aufgezogene Kondoren leben derzeit
(2005) im Grand Staircaise National Monument und fliegen gelegentlich zum Bryce Canyon auf der Suche nach Aas.
![]() Da sonnt sich jemand und schaut verdutzt auf die Touristen (814kb). |
Bei unserem Besuch war am Himmel jedoch kein Kondor zu sehen. Dafür bevölkerten Raben den Aussichtspunkt. Diese waren derart zahm und an den Menschen gewöhnt, dass man sie ohne Probleme aus allernächster Nähe anschauen und sogar fotografieren konnte. Da wir den Bryce Canyon zu diesem Zeitpunkt schon sehr oft aus verschiedenen Perspektiven gesehen hatten waren die Tiere hier die weitaus interessantere Attraktion. Neben den Vögeln waren es die Ziesel und Streifenhörnchen, die sich auf jedem Foto niedlich zeigten. Das erklärt auch, warum gerade hier so viele Touristen auf den Knien hockend ihre Kameras über dem Boden halten um ein Foto in Augenhöhe mit dem kleinen Nager zu schießen.
(Letzte Änderung: 10.11.2005)
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