Super 8 Motel Moab

 Ich empfehle diese Unterkünfte:
Hotelempfehlung Super 8 Moab
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Ein paar Tage vor der Abreise hatte ich in Moab noch ein Motel über das Internet gebucht, denn mir war bei meinen Recherchen zu Ohren gekommen, dass just während unseres geplanten Aufenthalts eine große amerikanische Ölgesellschaft dort eine Versammlung abhält und alle bekannteren Hotels des kleinen Ortes deswegen ausgebucht sind. So war ich froh, nach mehreren Absagen relativ günstig noch eine Unterkunft organisieren zu können.

Nach unserer kleinen Wandertour im Natural Bridges, die bis rund 16:30 Uhr gedauert hat, wollen wir so schnell wie möglich in unser Motel. Doch die Anreise nach Moab zieht sich hin, wie immer wenn es besonders schnell gehen soll und man auf etwas wartet. Auf dem US 191 tasten wir uns langsam Moab entgegen. Pünktlich zur Halbzeit unseres Urlaubs erreichen wir kurz vor Monticello den östlichsten Punkt unserer Rundreise. In der Ferne tauchen zur Rechten die schneebedeckten Bergriesen der La Sal Berge auf, die eine gute Orientierung in der ansonsten recht öden Landschaft bieten. Da der Highway nun einen langgezogenen Bogen um diese Berge macht, erscheint das Vorankommen noch langsamer. Abwechslung bieten die vielen bizarren Hügel und Felsblöcke am Highwayrand, die die verwitterten, löchrigen Überreste ehemals höhergelegener Gesteinsschichten ähnlich wie im Monument Valley darstellen. Unweigerlich erinnerte mich dies an ein Gemälde von Salvatore Dali, das jahrelang als Kunstdruck meine Zimmerwand verschönerte bevor ich komplett zu Motiven aus den USA wechselte.

Super 8 Motel, Moab, Utah

Der schöne Baum auf der Motelanlage (von der Straße aus gesehen) verdeckt... (331kb)

Super 8 Motel, Moab, Utah

... den großzügigen Eingang (210kb).

Super 8 Motel, Moab, Utah

Unser Zimmer im 08/15 Stil...

Super 8 Motel, Moab, Utah

... bot diesen Blick aus dem Fenster (339kb).

Gegen 19 Uhr erreichen wir nach kurzer Suche endlich unser Motel. Ganz am Ortsausgang gelegen hatten wir bereits einmal kurz vorher gewendet und waren zurückgefahren, denn eigentlich hatte ich das Motel weiter in Zentrumnähe vermutet. Hinter der letzten Linksbiegung der Hauptstraße finden wir schließlich beim zweiten Anlauf doch noch unser Tagesziel, das Super 8 Motel. Dieser recht neue Motelkomplex im Fachwerkstil bietet 146 Zimmer im bewährten Standardformat auf zwei Etagen, allerdings ohne Aufzug - bemerkenswert für Amerika. Das Motel ist das größte in Moab und das zweitgrößte der Super 8-Motelkette in den USA (Stand 2003). Dementsprechend besitzt es auch einen außergewöhnlich großzügigen Parkplatz. Nach Betreten des Motels befindet man sich im großen Empfangsraum, in dessen hinterer rechter Ecke die Rezeption untergebracht ist. Die Dame dort bringt uns im ersten Zimmer des linken Ganges unter, was uns die Kofferschlepperei über die enge Treppe erspart. Das Zimmer ist ordentlich und sauber - drei Diamonds vom AAA lassen auch nichts anderes erwarten. Direkt vor unserem Fenster befindet sich der Hotelpool mit Palmen und Liegen, der tagsüber für eine typische Strandgeräuschkulisse sorgt.

Zu Abend essen wir im zentral in Moab gelegenen McDonalds, dessen Existenz meine Mitreisenden bei der Anreise wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Anschließend werden im Hotelzimmer noch die sich bei den in Natural Bridges ohne genügenden Sonnenschutz Gewanderten eingestellten Hautrötungen mit Quark gekühlt. Den folgenden Tag verbringen wir zur Hälte im Arches Nationalpark und im Canyonlands, wobei wir bei der Heimreise noch einen Stopp am Dead Horse Point State Park einlegen. Am Abreisetag wie auch tags zuvor frühstücken wir im Slickrock Cafe. Dann geht es weiter über Goblin Valley und Capitol Reef zum Bryce Canyon.

(c) Stefan Kremer - Alle Rechte vorbehalten


Reiseverlauf 2003 (soweit fertig):
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