Flug 2006 mit KLM von Amsterdam Schiphol AMS nach San Francisco SFO

Meine dritte Reise in den Südwesten der USA sollte eine Reminiszenz aus den vielen bereits bekannten Orten sein, immer wieder unterbrochen von neuen Erlebnissen und noch unbekannten Gegenden.

Die Auswahl der Fluggesellschaft in 2006 erwies sich als relativ einfach. Natürlich sollte es wieder ein Direktflug werden - einmal ein- und auschecken erschien mir als ausreichend angesichts der angespannten Sicherheitslage -, also schieden alle Billiganbieter von vorneherein aus, und an Flughäfen kam damit nur Frankfurt, Amsterdam und Brüssel in Frage. Letztlich entschied natürlich der Preis, und der war bei KLM am besten. Also sollte unsere Reise in Amsterdam beginnen. Günstigerweise waren die Flugzeiten dort ebenfalls sehr praktisch gelegen (Hinflug 11:10 Uhr, Rückflug 15:20 Uhr), so dass der Jetlag - gerade nach der Rückreise - sowie die Aufstehzeit am Abreisetag sehr human waren.

Die Reise machte ich zusammen mit meinem Freund Jörg, der in 2000 schon mit mir unterwegs war. Ab Las Vegas sollte Michael, der Webmaster von www.canyon-trails.de, zu uns stoßen und uns in San Diego wieder verlassen. Somit flog ich zusammen mit Jörg von Amsterdam aus während Michael sich eigene Flüge gebucht hatte.

Für die Anreise nach Schiphol konnten wir einen Verwandten gewinnen, der netterweise mein Auto vom Flughafen wieder nach Hause fuhr und uns am Rückreisetag wieder abholte. Diese Möglichkeit war im Vergleich zu Bahn, 3 Wochen Dauerparken oder Taxi einerseits die preiswerteste und andererseits die zeitlich flexibelste.

Um 3 Uhr begann für mich der Tag, nachdem ich trotz langfristiger Vorbereitungen doch wieder bis zum späten Abend des Vortages an den Reiseutensilien herumgebastelt hatte. Das Gefühl, irgend etwas Wichtiges vergessen zu haben, wird man einfach nicht los bei so komplexen Urlauben - vor allem, wenn man einen riesigen Berg an technischen Geräten mitschleppt. Alleine die Fotoausrüstung bestand aus 2 Kameras samt Zubehör, zwei tragbaren Festplattenspeichern sowie die benötigten Kabel. Um es vorweg zu nehmen: vergessen hatte ich nichts, aber wie gesagt: das komische Gefühl bleibt eine Weile, trotz Checklisten. Um 4:10 Uhr verließ ich meine Wohnung, endlich konnte der Urlaub beginnen. Noch schnell ein Frühstück mit frischem Kaffee bei Jörg, und schon waren wir auf der Autobahn. Wider allen Befürchtungen kamen wir ohne ernsthafte Staus durch den Berufsverkehr bis Schiphol. Nun stand das Einchecken bevor.

Bei KLM hat man die Möglichkeit, sich per eticket die Flugtickets selbst auszudrucken und so die erste Warteschlange am KLM-Schalter zu umgehen. Zudem spart das nochmal deutlich Geld. Das war uns natürlich sehr recht, zumal es in Zukunft wohl überall nur noch das Einchecken per eticket geben wird und man sich ja irgendwann mal mit dem neuen Verfahren auseinandersetzen muss. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach und läuft komplett über Internet. Man füllt ein Onlineformular aus und erhält schließlich das eticket als pdf zum Ausdrucken. Mit diesem Schreiben kann man dann im Flughafen direkt zur Gepäckaufgabe gehen. Es gibt aber noch einen Vorteil. Ab 24 Stunden vor dem Flug (30 bei innereuropäischen Flügen) kann man über das Internet die Buchung nochmal bestätigen (weswegen dann ein Gang zum KLM-Schalter entfällt) und sich zeitgleich einen Sitzplatz aussuchen. Das ist natürlich ein unschlagbarer Vorteil, gerade wenn man zu mehreren Personen reist und ungern über den ganzen Flieger verteilt sitzt. Wie bei der Online-Kinoplatzreservierung kann man auf einem übersichtlichen Grundrissplan die eigene eticket-Nummer einem Sitz zuweisen. Da es sich bei unserem Flugzeug um eine McDonnell Douglas MD11 handelte gab es in der Economy-Class am linken Fenster zwei Sitzplätze, in der Mitte vier und rechts drei. Es hatten schon einige Passagiere vor mir ihren Sitz ausgewählt, deshalb waren die Fensterplätze gut besiedelt. Seltsamerweise war die Reihe 20 - das ist die direkt vor den Notausgängen - noch frei. Gut, die Beinfreiheit hat man eher in der ersten Reihe, aber die letzte Reihe hat immerhin den Vorteil, dass man, ohne den Hintermann zu bedrängen, den Sitz nach hinten kippen kann. Also reservierte ich uns zwei Plätze auf der rechten Seite am Fenster.

KLM, Amsterdam, Schiphol, Niederlande

Unser Flugzeug wird beladen (284kb).

Doch zurück zum Flughafen. Das schwere Gepäck im Schlepptau bahnten wir uns den Weg zur Gepäckaufgabe. Hier gab ich der netten Dame am Schalter mein eticket und erhielt einen Boardingpass. Die Gepäckstücke wurden gewogen, mit modischen Aufklebern versehen und abtransportiert. Nun hatten wir Zeit, denn bis zum Boarding war es noch eine Stunde. In dieser Zeit schauten wir uns den Flughafen, den ich bereits aus 2000 kannte, an. Viel hatte sich nicht verändert. War unsere Maschine schon gelandet? Ich hielt Ausschau aus einem hinter einem Aufzug etwas versteckt gelegenen und daher nicht mit Nasenabdrücken verzierten Fenster. Schließlich erblickte ich eine anrollende MD11 von KLM, die man sehr gut an der charakteristischen dritten Turbine am Leitwerk erkennen kann. Das war sie also, "Annie Romein" hieß die Maschine. Den Namen sollte ich mir merken.

Langsam war die Zeit zum Einchecken am Gate gekommen. Damit stand uns nun die befürchtete aufwendige und höchst penible Durchsuchung des Handgepäcks und von uns selbst an. Eine telefonische Rückfrage bei KLM im Vorfeld hatte ergeben, dass es drei Leibesvisitationen geben solle. Im Zusammenhang mit der terroristischen Gefährdungslage "Orange" und den allgegenwärtigen Diskussionen um Flüssigkeiten im Handgepäck war mir in letzter Sekunde noch eingefallen, dass ich an meiner Spiegelreflexkamera ja eine Miniwasserwaage angeklebt hatte. Diese seltsame, neongrüne Flüssigkeit hätte sicher große Probleme bereiten können. Also entfernte ich sie noch am Abreisetag - und brachte sie dann mangels Klebemittel nicht wieder an. Somit gehen nun ein paar leicht schiefe Fotos eindeutig auf das Konto der Al-Qaida. Wenn mir also Bin Laden mal irgendwann in die Finger fallen sollte, müsste ich ihm deswegen eins auf den Turban geben.

Am Gate angekommen setzten wir uns wie alle wartenden Passagiere in die Lounge. Ein Fehler, der zu einer längeren Wartezeit für uns führte. Die Lounge war bis zum Beginn des Boardings nämlich für alle offen, wurde dann aber komplett geräumt, damit die Passagiere beim erneuten Betreten durchsucht werden konnten. Wer schlau war und das Procedere kannte wartete vor der Lounge und war dadurch in der neuen Warteschlange ganz vorne. So mussten wir uns vielleicht 40 Meter weiter hinten einsortieren und warten. Was würde nun Großes passieren? Ich hatte gehört, dass man z.B. bei Kameras ein Foto machen müsse damit sichergestellt ist, dass es sich nicht bloß um ein leeres Gehäuse handelt. Als ich schließlich an der Reihe war musste ich zunächst Ausweis samt Boardingpass zeigen und das Handgepäck abgeben. Da war meine ganze Technik drin. Das kam zusammen mit dem gesamten Inhalt meiner Hosentaschen in eine Plastikwanne und wurde über ein Fließband zur Durchleuchteinheit transportiert. Armbanduhr und Gürtel mussten auch mit in die Wanne. Dann konnte ich durch den großen Metalldetektor schreiten. Es piepste nicht, ich hatte offenbar doch kein Maschinengewehr als Bauch getarnt. Sofort konnte ich die Gegenstände aus meiner Plastikwanne entgegennehmen und in der Lounge Platz nehmen. Keine Kontrolle auf Flüssigkeiten, kein Schuheausziehen, keine Untersuchung auf chemische Sprengmittelspuren - sehr befremdlich. Und das, wo wir nun schon unmittelbar vor der Gangway waren. Eigentlich war hier gar kein Platz mehr für eine zweite und dritte Kontrolle, und die nötigen Gerätschaften dazu waren auch nirgendwo zu sehen. Ein wartender Passagier neben mir holte eine Literflasche Limonade aus seinem Handgepäck, eine Frau beschäftigte sich mit Maniküre. Alles, was ich bisher zum Thema Sicherheit und verbotenen Gegenständen gelesen hatte, war hier im "sicheren" Bereich des Flughafens einfach durchgelassen worden. Nunja, Holland ist ja auch nicht zwingend ein bedrohtes Land. Anders vorgestellt hatte ich es mir aber doch. Egal, ein letztes mal Ausweis und Boardingpass vorzeigen und das war alles. Pünktlich betraten wir unseren Flieger.

KLM, Amsterdam, Schiphol, Niederlande

Eine betagte Lady: die MD11 von KLM (292kb).

KLM, MD11

Wenn man sich beeilt kann man den Passagierraum der Economy Class auch fast leer sehen (362kb).

Warum sollte man sich den Flugzeugnamen "Annie Romein" merken? Dazu komme ich jetzt, im ersten Akt sozusagen. Bei der Rückreise (im gleichen Flugzeug) kommt der zweite. Kaum hatten alle Platz genommen meldete sich der Kapitän und erzählte die üblichen Begrüßungsfloskeln. Der Start lief problemlos und flott, 37 Sekunden vom Vollschub bis zum Abheben; ein immer wieder schönes Erlebnis. Doch dann meldete sich der Kapitän erneut. Die Videoanlage in der Economy-Class wäre defekt. In der Tat waren sämtliche Monitore jetzt schwarz. Man würde derzeit mit dem Bodenpersonal sprechen und das Problem beseitigen. Zehn Minuten später hatten dann auch zwei offenbar instruierte Crewmitglieder in unserem Kabinenabschnitt eine Deckenverkleidung abgenommen und schauten ziemlich ratlos auf den offengelegten, sehr betagten Kabelkneuel, in dem man die Fehlerquelle vermutete. Nach langem Erwägen schloss man die Verkleidung wieder und ließ verkünden, dass die Videoanlage während des Fluges leider nicht repariert werden könne. Nunja, das war nicht weiter tragisch aus meiner Sicht. Ich würde sowieso versuchen zu schlafen (was mir auch gut gelungen ist). Die Sicherheitsinstruktionen, die sonst als Film ablaufen, mussten jetzt vom Personal live vorgeführt werden. Das erinnerte mich intensiv an eine Nummer des Komikers Emil Steinberger, weswegen ich mir ein Lachen ernsthaft verkneifen musste. Kurz vor Ende des Fluges muss dann kurzzeitig auch die Lautsprecheranlage ausgefallen sein, denn ein Steward lief plötzlich mit einem Pappschild durch die Gänge, auf dem die Ankunftszeit notiert war. Wer nun ein wenig Flugangst hat oder sensibel ist für die latente Terrorgefahr wird bestimmt nicht beruhigt sein, wenn plötzlich das Personal mit selbstbeschrifteten Papptafeln rumläuft anstatt die Stimme zu benutzen. Sollte da jemand etwas nicht mithören? Waren es gar geheime Botschaften? Verschlüsselte Zahlencodes für den Flightsheriff? Geht gleich die Ballerei los? Nach kurzer Schrecksekunde klappte die Sprechanlage dann aber doch wieder. Soweit der erste Akt.

KLM, MD11

Blick aus dem Fenster (110kb).

Eine Schrecksekunde der angenehmeren Art offenbarte sich während des Fluges: die Mitreisenden. Links neben mir hatte sich ein Russe einquartiert. Der sah genauso aus, wie man sich einen U-Boot Kommandanten vorstellt: kräftiger Körperbau, kantige Gesichtszüge, Kurzhaarschnitt; vom Format her fast wie die Klitschko Brüder. Er verstand kein Wort Englisch - eine echte Herausforderung für die Stewardessen. Die Einreisepapiere hat er auch nicht ausgefüllt. Wie auch, wenn die Amerikaner schon statt einer Eins einen senkrechten Strich und eine Sieben ohne den Querstrich zwingend erwarten (sonst kann man die Zettel gleich neu ausfüllen). Da werden sie mit kyrillischen Zeichen sicherlich noch weniger Spaß verstehen. Jedenfalls hat sich der Russe die beiden Pappformulare angeschaut und dann beiseitegelegt. Im hinteren Teil des Flugzeugs saß noch ein Kollege von ihm; den hat er kurz nach dem Start besucht, und ward seither bis zur Landung nicht mehr auf seinem Platz gesehen. Noch kurioser war allerdings die ältere Dame drei Reihen vor uns, Modell kleine dicke Oma mit grauen Haaren im Toupetlook. Die stand nämlich plötzlich auf, stellte sich in den Gang und hat dort stehend etwa eine Stunde lang gestrickt. Eine Frau vor mir hatte ein einzigartiges Mittel gegen das lange Sitzen: Fingerübungen. In immer neuen Verrenkungen dehnte und verdrehte sie ihre Finger, dass ich gar nicht hinschauen mochte.

Catering, KLM, MD11

Das berühmte "Chicken with rice" (301kb).

Mount St. Helens

Mount St. Helens im Vorbeiflug. Man erkennt deutlich die weggesprengte Flanke (150kb).

Abwechslung brachte wie bei jedem Flug das Essen an Bord, das bei KLM wirklich sehr gut und lecker ist. Meine Befürchtung, dass ich in der letzten Reihe bei der Essensauswahl natürlich keine Portion der obligatorischen Chicken mehr bekommen würde, weil das ja jeder nimmt, bestätigte sich nicht. Seltsamerweise gehört nämlich Reihe 20 zum Zuständigkeitsbereich des Personals hinter dem Notausgang; sprich, wir bekamen immer als erste das Essen. Lustigerweise hatte ich die holländischen Flugbegleiter mit ihrem teilweise lustigen Akzent bei der Frage nach dem Essen missverstanden. Statt "Chicken or Pasta" habe ich "Chicken or Kassler" verstanden, und wunderte mich schon, wer denn in dem Flieger wohl Kassler mit Sauerkraut essen würde. Der kleine Verständigungsfehler ist mir erst beim Rückflug bewusst geworden.

Die Landung verlief glatt; der gewohnte Applaus blieb aber gänzlich aus. Das ist wohl nicht mehr in Mode heutzutage. Allerdings ging es am Ende der Landebahn erstmal nicht weiter. Der Kapitän meldete sich, übrigens bei Hin- und Rückflug eine Frau Kapitänin, oder Kapitöse? Sie meinte, es könne etwas dauern weil die Flugüberwachung in San Francisco wohl die Übersicht verloren habe. 14 Maschinen seien noch vor uns abzufertigen. Und tatsächlich konnte ich einen Teil davon in Reih und Glied auf den verschiedensten Zufahrtsrollbahnen stehen sehen. Später beim Mietwagenverleih sollte ich erfahren, dass es in der Nähe eine Gasexplosion gegeben hatte und das der Grund für den kurzen Rückstau war. Nach vielleicht 10 Minuten ging es dann plötzlich weiter, wieder mit Durchsage, dass wir nun an einem anderen Gate als geplant anlanden würden. Dort würde es wieder etwas Wartezeit geben, weil das Personal natürlich noch an dem alten Gate wartete und erstmal herbeieilen müsse. Das fängt ja gut an, dachte ich so bei mir. Immerhin schien die Sonne - wie auch sonst in Kalifornien. Dann ging alles doch schneller als befürchtet. Wir verließen unsere Maschine und holten das Gepäck vom Transportband. Nun noch einchecken und der Urlaub konnte beginnen.

Waren wir schon in Amsterdam nicht besonders untersucht worden, sollte auch bei der Einreise nichts großartiges mehr unternommen werden. Die Vorlage des Ausweises und der im Flieger ausgefüllten Einreisedokumente reichte dem Beamten vollkommen. Dann nacheinander die beiden Zeigefinger auf den kleinen Scanner legen, freundlich in die Webcam schauen und fertig war die Datenerfassung für die Homeland Security. Stempel in den Pass, ein Abrissbeleg von dem grünen Formular hintendran getackert, dann noch ein Handzettel von der Homeland Security mit verschlüsselten Binärdatenaufdruck und man durfte weitergehen. Da stellt sich mir doch die Frage, was bei Sicherheitsstufe gelb oder gar grün gemacht wird, denn viel weglassen kann man da nicht mehr.

Airtrain, San Francisco International, Kalifornien

In einem Wagon der Airtrain (301kb).

Vom letzten Urlaub wusste ich, dass wir nun in die Blue Line der Airtrain steigen mussten, die die verschiedenen Terminals unter anderem mit dem Car Rental Center verbindet. Diese kostenlose und vollautomatische Hochbahn fährt alle paar Minuten und ist die bequemste Transportmöglichkeit, gerade mit Gepäck. Also schleppten wir unsere Trolleys in die Airtrain und ließen uns direkt bis vor die Türe des Hertz-Schalters gondeln. Dieser liegt nämlich genau dort, wo die Airtrain anhält. Offenbar hatten sich die günstigen Preise bei Hertz rundgesprochen, denn am Schalter war der Teufel los. Schließlich waren wir doch an der Reihe, und erhielten einen sehr schönen, goldfarbenen Kia Sedona als Gefährt. Dass der einen ausgesprochenen unhandlichen Wendekreis hatte konnten wir ja nicht ahnen. Vom Verbrauch her war er jedenfalls mit rund 22 Meilen pro Gallone relativ genügsam. Was mich diesbezüglich nur immer wieder wundert ist, mit wie wenig Luft in den Reifen sämtliche amerikanische Autos herumfahren. Da könnte man locker einige Liter Treibstoff sparen wenn man diesen Reibungswiderstand reduzieren würde. Naja, nicht nur die Tankstellenpächter werden was dagegen haben... In unserem Minivan waren jedenfalls sogar sämtliche Handbücher vorhanden, und - noch viel wichtiger - ein Zigarettenanzünder, dessen Buchse für unser GPS-Navi benötigt wurde. Dafür hatten wir nur ein Radio mit CD, also keine Möglichkeit, den MP3-Player anzuschließen. Machte aber nichts, wir hatten für diesen Fall ein paar CDs dabei. - Bin ich eigentlich der einzige, dem die Soundqualität der amerikanischen Radiosender sehr suspekt erscheint? Ich habe den Eindruck, dass da absichtlich leichtes Rauschen beigemischt wird, damit sich niemand die Musikstücke mitschneidet. Im Auto bei den Fahrgeräuschen fällt das wenig auf, aber wenn man mal nicht fährt ist das schon irgendwie komisch - unabhängig vom Empfang und Sender. - Das nur am Rande. Nun konnte es losgehen. Vom Car Rental Center führt die Straße fast zwangsweise auf den Highway 101 nach Norden. Unser Ziel war Sausalito, auf der nördlichen Seite der Bucht hinter der Golden Gate Bridge.

(c) Stefan Kremer - Alle Rechte vorbehalten

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