![]() Auch der Weg zum Death Valley ist sehenswert (351kb). |
![]() Devils Cornfield (363kb). |
![]() Mesquite Flats Sand Dunes (188kb). |
Das Death Valley hat seinen Namen nicht zu Unrecht. Im Sommer erreichen die Temperaturen im Tal astronomische Werte: 56,7 Grad Celsius im Schatten ist die dritthöchste je gemessene Lufttemperatur (am 10. Juli 1913; die Statistik wird übrigens angeführt von Insala in Algerien, wo 1973 59,4 Grad Celsius gemessen wurden, gefolgt von El Aziza in Nordlibyen mit 58 Grad am 13. September 1922). Diese Temperaturen werden standardmäßig zwei Meter über dem Boden gemessen damit sie vergleichbar sind. 93 Grad Celsius ist die Rekordtemperatur am Boden des Death Valley (15. Juli 1972). Diese Temperaturen resultieren aus der Tatsache, dass die feuchte Meeresluft des Pazifik an den Hängen der vorgelagerten Sierra Nevada abregnet und dort eine üppige Natur wie im Yosemite, Sequoia und Kings Canyon Nationalpark entstehen ließ. Die wenigen Wolken, die das Gebirge überwinden können, regnen in höheren Regionen ab und erreichen das Tal nicht. Nur weniger als 5 Zentimeter Regen pro Jahr treffen auf der Talsohle auf, es gibt permanent blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Da das Death Valley von zwei hohen Gebirgsketten eingekesselt ist, herrscht dort so gut wie immer Windstille. So erklären sich auch die fast unverändert daliegenden Quarzsanddünen im Norden des Tals, die ihr Aussehen schon bei leichtesten Brisen verändern würden. Das Tal selbst liegt extrem niedrig. Die tiefste Stelle ist mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der westlichen Hemisphäre.
![]() Blick von Dantes View auf Badwater (132kb). |
Wenn im Frühjahr doch mal genügend Niederschlag den Talboden erreicht verwandelt sich die spärliche Vegetation aus Büschen, Gräsern und typischen Wüstenpflanzen wie Kakteen, Agaven und Yuccas in eine kurzzeitig farbig blühende Landschaft, denn die Samen überdauern viele Jahre lang im Boden.
Im Park gibt es zahlreiche Aussichtspunkte wie den weltbekannten Zabriskie Point, einige wenige Übernachtungsmöglichkeiten, einen Golfplatz und ein Visitors Center.
| TIP: Hält man sich draußen auf verliert der Körper bis zu 2 Liter Flüssigkeit pro Stunde!! Daher mindestens 7,5 Liter Wasser pro Person und Tag trinken, außerdem genügend Wasser zur eventuell nötigen Kühlung des Autos mitnehmen. Dieses vorher voll tanken und auch Lebensmittel mitbringen, da beides im Tal sehr teuer ist. |
(Letzte Änderung: 21.07.2006)






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