![]() Eine der wenigen öffentlich zugänglichen Stellen an der See (306kb). |
![]() Hier blieb die Ampel wohl mal länger rot.. |
![]() Blick vom Highway nach Süden (284kb). |
![]() Die Blüte einer Agave (366kb). |
![]() Dieser Seevogel ignorierte uns einfach... (339kb) |
![]() ... während dieses Eichhörnchen ordentlich bettelte. |
![]() Eine Haltebucht mit Fauna (308kb). |
Natürlich nutzten wir die ersten Haltebuchten um die tolle Küstenlandschaft zu bewundern und ein paar
Fotos zu machen. Mit der Zeit wurde das Stop and Go aber doch zu viel und wir beschränkten uns auf die größeren und
besser ausgebauten Haltestellen. An einigen Stellen hatten sogar Campmobilisten übernachtet. Allen Haltepunkten
gemeinsam war die auffällige Präsenz von Eichhörnchen und Seemöwen, die jegliche Scheu vor den Menschen abgelegt hatten
und sogar aus der Hand fraßen. Die Vögel blieben unbeeindruckt auf den Felsen sitzen, auch wenn man direkt neben ihnen
stand. Die Aussicht ist an jeder Stelle dieses Küstenhighways beeindruckend. Die ständig aufbrausende See bricht sich
in immerwährenden Anläufen an der felsigen Küste und schäumt das Wasser weiß auf. Lediglich einige Algenteppiche lassen
erahnen, dass auch dieses Idyll nicht mehr völlig unberührt ist. Auch wenn man gerne hinab zum Strand klettern möchte
sollte man dies besser lassen. Erstens ist der Weg dorthin oftmals halsbrecherisch, und zweitens ist fast die gesamte
Küste in privatem Besitz. Die öffentlich zugänglichen Stellen sollten für einen Strandbesuch reichen.
![]() Unser großes Zimmer im Piedras Blancas Motel (303kb). |
![]() Bei Sonnenschein wäre es noch schöner (358kb). |
![]() Finstere Atmosphäre an der Küste (194kb). |
![]() Hier sieht man den Straßenverlauf sehr schön (302kb). |
Es war nun Nachmittag geworden und wir suchten nach einer Unterkunft. Davon gibt es nicht allzu viele
direkt am Highway, und so waren wir angenehm überrascht, als plötzlich das neu erbaute und sehr schmucke Ragged Point
Inn an einer kleinen Felsenhalbinsel vor uns erschien. Sofort waren wir begeistert von der exponierten Lage. Leider
stellte sich jedoch heraus, dass alle Zimmer belegt waren, und so beschlossen wir ein Stück zurück zu fahren, denn ein
paar Kilometer zuvor waren wir an einem anderen Motel vorbeigefahren, das allerdings nicht ganz so neu und einladend
aussah wie das Ragged Point Inn. Sei's drum, die salzige Meeresluft hinterlässt halt ihre Spuren, und in der Nähe der
abbröckelnden Küste baut man auch keine besonders wertvollen Gebäude - für eine Nacht sollte es reichen. Das Piedras
Blancas Motel liegt direkt am Highway One auf der Küstenseite. Eine Tankstelle und ein kleiner Souvenirladen waren die
einzigen Attraktionen, das Meer lag etwa fünfzig Meter vom Motel entfernt. Da nicht viele Gäste dieses Motel auswählten
hatten wir die freie Zimmerwahl und entschieden uns nach kurzer Besichtigung für das gleichteure aber sehr viel größere
Eckzimmer. Dieses wich durch seine besondere Lage von der ansonsten üblichen Raumaufteilung leicht ab, war aber
ansonsten sehr schön. Der blaue Teppichboden entschädigte für den grauen Himmel. Die Ortsbezeichnung Piedras Blancas
geht vermutlich auf das Jahr 1542 zurück, als der spanische Eroberer Rodriguez Cabrillo die Stelle an der Piedras
Blancas Light Station wegen der durch Vogelkot weißgefärbten Felsen erstmals so benannte. Die Light Station haben wir
nicht gesehen, denn der Nebel versperrte uns die Sicht, und ehrlich gesagt wussten wir auch gar nichts von ihrer
Existenz.
![]() Eine der vielen typischen Buchten... (333kb) |
![]() ... und dieselbe noch mal herangezoomt (222kb). |
Zumindest für das Abendessen fuhren wir wieder ins Ragged Point Inn. In einem zu allen Seiten mit Glaswänden versehenen Speiseraum mit Natursteinsäulen und Aussicht auf das Meer bestellten wir zum ersten und einzigen Mal in Amerika kein Fastfood (und auch kein hinter wohlklingenderen Namen verstecktes Fastfood) sondern ein hervorragendes Menü der Spitzenklasse, was in dieser Umgebung doppelt so gut schmeckte. Einzig die für meinen Geschmack etwas zu niedrige Temperatur im Restaurant beeinträchtigte diesen Genuss.
Am nächsten Morgen setzten wir unsere Fahrt auf dem Highway One nach Monterey fort. Der schönste Abschnitt dieser Strecke lag noch vor uns.
(Letzte Änderung: 05.03.2003)
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