![]() Die große Glaskuppel sorgt für angenehme Belichtung (190kb). |
Einer der Ausstellungsräume im Foyer hinter Glas. |
![]() Unbemerkt im kleinen Museum aufgenommen (187kb). |
Nachdem die Fotos geschossen und das aus der Ferne Schloss bewundert war verweilten wir noch eine halbe Stunde in dem kleinen kostenlosen Museum, das sich im Eingangsgebäude befindet und in dem auch die eiligeren Touristen einen guten Überblick über das Hearst Castle und seinen Besitzer bekommen können. Während entlang der breiten Gänge im mit Palmen und Sitzbänken ausgestatteten, geräumigen Foyerbereichs des Gebäudes einige kleine Zimmer und Ausstellungsgegenstände der verschiedenen Sammlungen hinter großen Glasscheiben bewundert werden können gelangt man in dieses Museum durch einen Eingang in der nordöstlichen Gebäudeecke - sprich vom Eingang aus gesehen hinten links. Ein Wärter an der engen Eingangstüre achtet darauf, dass der Andrang im Inneren der "William Randolph Hearst exhibit" nicht zu groß wird und dass man nicht mit der Kamera in den Händen herumläuft. Knipsen ist in diesem Bereich nicht gerne gesehen. Stative und Blitzlicht sind auf dem Gelände des Castles verboten. So musste ich etwas tricksen um ein paar Eindrücke festzuhalten. Die Räume waren im Gegensatz zu dem hellen Foyer, das ein Glasdach besitzt, fensterlos und recht dunkel ausgeleuchtet, sehr ungünstig ohne Blitz. Wie gut, dass meine Nikon Coolpix 995 nicht wie eine übliche Kamera aussieht und auch keine Geräusche macht. Unter diesen schwierigen Bedingungen sind natürlich nur wenige Bilder nicht wegen der langen Belichtungszeit verwackelt - nunja, aber immerhin.
![]() William Randolph Hearst (454kb). |
Das kleine Museum besteht aus einer handvoll aneinandergereihter Räume mit Glasvitrinen in der Mitte und großen Schautafeln, Leuchtbildern und gläsernen Regalen an den Wänden. Sehr allgemein gehaltene Informationstexte und Zeitdokumente versorgen den Betrachter mit den wesentlichen Hintergrundinformationen über William Randolph Hearst, sein Leben und natürlich sein außergewöhnliches Domizil. Auch über die Architektin Julia Morgan erfährt man genaueres. Einige ausgesuchte Kunstwerke aus der umfangreichen Sammlung Hearsts ergänzen die Ausstellung, und im Gegensatz zum Castle darf man einige hier auch anfassen - ein Streichelzoo für Kunstfreunde sozusagen. Es gibt nur einen Weg durch dieses museale Kleinod, und nach spätestens 20 Minuten hat man sich wirklich alles angeschaut. Unsere Fahrt konnte weitergehen.
(Letzte Änderung: 05.01.2011)
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