Fireside Lodge Monterey

Fireside Lodge, Monterey, Kalifornien

Unser Zimmer lag unten links hinter der Treppe (400kb).

Fireside Lodge, Monterey, Kalifornien

Eine wirklich schöne Motelanlage (372kb).

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Wir erreichten Monterey nach der Fahrt durch die wohl schönste Westküstenregion der USA am Nachmittag. An der Munras Avenue verließen wir den Highway 1 und fuhren in die Stadt hinein. In Monterey hatten wir keine Übernachtung vorgebucht, und so mussten wir uns vor Ort eine Unterkunft suchen. Beiderseits der Straße waren bereits einige Motels zu sehen, doch wir wollten etwas näher am Stadtzentrum und der Bucht wohnen. Mitten in der Stadt bogen wir dann rechts auf die Fremont Street ab, die parallel zur Küste verläuft. In einem Prospekt, das wir bei McDonalds in Buellton mitgenommen hatten, war das Travelodge Motel in Monterey angepriesen worden. Da wir mit dieser Kette bisher gute Erfahrungen gemacht hatten suchten wir also diese Niederlassung zuerst auf, was dank der zentralen Lage recht einfach war. Allerdings war das auch das Problem: das Motel war eingepfercht zwischen anderen mehrgeschossigen Gebäuden was uns nicht sonderlich gefiel. Wir suchten also weiter entlang der Fremont Street.
Fireside Lodge, Monterey, Kalifornien

Ist das nicht hübsch und gemütlich? (294kb)

Fireside Lodge, Monterey, Kalifornien

Man beachte das TV von 1962 mit Chromleiste (279kb).

Ein kleiner Stadtpark zur Linken öffnete zum ersten Mal den Blick auf das Meer und den im Park gelegenen kleinen See - sehr schön. Nun verließen wir die Hauptstraße und fuhren einfach planlos durch die vielen Nebenstraßen, in der Hoffnung ein schönes Motel zu finden. Monterey gefiel uns schon. Keine großen hohen Gebäude sondern eher lockere Bebauung, immer wieder unterbrochen durch grüne Flächen, prägten das Bild - und das außerhalb der Touristenmeile. Schließlich fanden wir in der 10th Street unmittelbar neben besagtem kleinen Park die Fireside Lodge, ein kleiner gepflegter Gebäudekomplex in ruhiger Lage, der sogar noch einige Zimmer frei hatte. Natürlich bot man uns wie üblich das Schönste an, also buchten wir flott zwei Übernachtungen mit Frühstück und bezogen unser Appartement. Im Vergleich zu unseren bisherigen Appartements war dieses relativ groß und hatte zu zwei Seiten Fenster. Das Schlafzimmer mit den beiden Doppelbetten enthielt außerdem eine kleine Kochnische mit Herd, Kühlschrank und Mikrowelle. Highlight und Namensgeber des Motels war der offene Kamin, der zwar nur per Knopfdruck - also elektrisch - funktionierte, aber dem Raum dennoch ein angenehmes Ambiente verschaffte. Das Badezimmer wartete neben der Dusche und dem WC auch mit einer Fußbodenheizung auf während das Waschbecken in einer Nische des Flures untergebracht war.

Fireside Lodge, Monterey, Kalifornien

Jo is' denn heut' scho Weihnachten?

Hier konnte man es zwei Nächte aushalten. Enttäuschend war lediglich das Frühstück. Dieses konnte man sich morgens im Büro der Lodge abholen um es im Zimmer zu essen. Es bestand - entgegen den sonst so auf Masse ausgelegten Frühstücksgewohnheiten der Amerikaner - aus einer Tasse Kaffee oder Saft, dazu ein Donut und eine frische Orange. Da machte die Kochgelegenheit im Zimmer plötzlich Sinn...

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten machten wir am ersten Abend noch eine Rundfahrt auf dem 17-Mile-Drive. Als wir abends zurückkehrten erstrahlte die gesamte Fireside Lodge in kunterbuntem Lampionlicht. Entweder freute man sich so über unseren Besuch, oder man hatte sich mit Weihnachten um ein Quartal vertan...

Am zweiten Tag besuchten wir das Monterey Bay Aquarium, die Cannery Row und Old Fishermans Wharf.

(Letzte Änderung: 06.10.2002)




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