![]() Via Daggett Pass verlassen wir Lake Tahoe (143kb). |
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![]() So erreichen wir das Carson Valley (214kb). |
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![]() Es geht südwärts (172kb). |
![]() Topaz Lake (163kb). |
| Ich empfehle diese Unterkünfte: |
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| Ausführlichere Infos gibts hier. |
![]() Die Landschaft ist recht öde (258kb). |
![]() Vom Conway Summit blickt man auf Mono Lake (172kb). |
![]() Negit und Paoha Island (232kb). |
Die Fahrt vom Lake Tahoe zum Yosemite sollte ein sehr kurzweiliger Tag werden. Wir starteten schon relativ früh nach einem Frühstück in unserem wunderschönen Hotel in South Lake Tahoe, der Best Western Timber Cove Lodge, um dann noch einen kurzen Abstecher zur Emerald Bay zu machen. Der Emerald Bay State Park im Südwesten des Sees bietet wunderschöne Ausblicke auf eine Bucht des Sees, in deren Mitte sich die kleine Insel Fannette Island befindet. Von dort fuhren wir wieder zurück nach South Lake Tahoe, um dann hinter der Grenze zu Nevada den See wieder über den Daggett Pass (Highway 207) zu verlassen. Auf der gleichen Strecke, über die wir angereist waren, fuhren wir zurück ins Carson Valley, um bei Minden wieder auf den Highway 395 zu gelangen. Nach einem kurzen Tankstopp begann nun der etwas eintönigere Teil der Fahrt. Auf der Strecke bis zum Mono Lake bietet sich landschaftlich kaum Abwechslung. Die Hügel und Berghänge sind karg, kaum bewaltet und nur gelegentlich mit Buschwerk und verdorrtem Gras bewachsen. Stellenweise führt der Highway durch enge Täler und folgt dem Lauf des Walker River. Am Topaz Lake überfahren wir wieder die Grenze zu Kalifornien, wo wir nun für den Rest des Urlaubs bleiben werden.
![]() Hinter dem Hügel liegt... (209kb) |
![]() Lee Vining (198kb). |
![]() Blick von oberhalb auf den See (240kb). |
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![]() Es geht den Tioga Pass hinauf (182kb). |
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Kurz vor dem Mono Lake bietet der Vistapoint am Conway Summit einen wunderbaren Ausblick auf selbigen. Hier machten wir einen Halt und genossen das einzigartige Panorama des alkalischen Sees in der Senke des Vulkanfelds. Kaum vorstellnbar, dass diese flache, stille und friedlich anmutende Landschaft eine Gegend reger vulkanischer Aktivität ist. Als belesener Besucher weiß man natürlich zu berichten, dass Paoha Island - die größere der beiden Inseln im See - erst Mitte des 17. Jahrhunderts durch zahlreiche Eruptionen entstanden ist. Dass der Aussichtspunkt beliebt ist, zeigt sich an der Leitplanke, die den Parkstreifen begrenzt. Dort kleben nämlich unzählige bunte Aufkleber als Visitenkarte der Touristen aus aller Herren Länder. Nach kurzem Fotostoppp fuhren wir den sich schlängelnden Highway hinunter zum Mono Lake, passierten dessen Südufer und gelangten so nach Lee Vining. Dort biegt der Highway 120, die Tioga Pass Road, vom Highway 395 nach Westen ab. Diese Strecke war ich zuvor nur in der entgegengesetzten Richtung gefahren. Insofern war dies für mich Neuland.
![]() Schnee im Juli (278kb). |
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![]() Tioga Lake - ein schöner Ort für ein Picknick... (256kb) |
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![]() ... wenn es keine Mücken gäbe (238kb). |
![]() Ausräuchern hilft natürlich (491kb). |
Die Strecke kannte ich im Prinzip also schon, aber die Perspektive war nun doch gänzlich eine andere. Dennoch, der Anstieg hinauf zum Pass bietet auch in dieser Fahrtrichtung wenig optische Reize. Es ist eine Passage, in der die Straße an den kargen Berghang gebaut wurde und wenig kurvenreich bergauf führt. Erst kurz vor dem ersten Bergsee, dem Ellery Lake, wird die Strecke kurvenreicher. Man erkennt dann auch umfangreichere Vegetation und auf den Gipfeln Schneereste.
![]() Der Tioga Pass... (197kb) |
![]() ... ist zugleich die Yosemite Entrance Station (249kb). |
![]() Lembert Dome (249kb). |
Am zweiten See, dem Tioga Lake, machten wir eine Picknickpause. Wir suchten uns einen schattigen Parkplatz und gingen ans Ufer des Bergsees. Wir hatten Glück, denn es herrschte kaum Andrang. Nur drei bis vier Autos und deren Insassen waren in Sichtweite. Das Ufer ist flach, die Bäume reichen bis an das Wasser heran. Der Boden ist mulschig und naturbelassen. In dieser wunderschönen Atmosphäre, umrahmt von hohen Bergen, die sich im See spiegeln, genossen wir dann unsere Sandwiches. Doch die Freude dauerte nicht lange, denn eine ganze Mückenarmada gesellte sich zu uns. Etwa fünfzig Meter von uns entfernt hatte eine Familie einen großen Grill in Betrieb genommen und machte ein BBQ. Der aufsteigende Rauch hüllte den Wald und die Baumstämme in einen gespenstischen Schleier, was optisch sehr schön war, andererseits aber auch die Mücken noch konzentrierter zu uns vertrieb. So beeilten wir uns und machten uns wieder auf den Weg nachdem wir trotz Vorsicht beim Einsteigen doch zunächst auf Insektenjagd im Auto gehen mussten.
![]() Der Bridalveil Fall in voller Höhe (310kb). |
![]() Wir erreichen das Yosemite Valley (470kb). |
![]() Komische Autos fahren hier (127kb). |
An der Passstation, der Entrance Station des Yosemite Nationalparks, herrschte wenig Andrang, so dass wir ohne lange Verzögerung in den Park einfahren konnten. Es folgte die Fahrt durch die Tuolumne Meadows. Hier legten wir ein Augenmerk auf den Lembert Dome, an dem wir einen einminütigen Stopp machten, denn wir hatten uns im Vorfeld überlegt, hier oben in dieser für uns bisher nur durch die Tioga Pass Road bekannten Region eine Wanderung einzulegen, um die Landschaft besser erleben zu können. Da wäre ein Anstieg auf den Lembert Dome mit der sich von dort bietenden wunderbaren Aussicht eine nahezu perfekte Option. Letztendlich sollte uns für diesen Tagesauflug aber trotz drei Nächten im Yosemite die Zeit fehlen. Am Olmsted Point machten wir diesmal keinen Halt. Den hatte ich weiß Gott schon oft genug gesehen. Stattdessen ging es zielstrebig nach El Portal.
![]() Unser Hotel, die Cedar Lodge in El Portal (305kb). |
![]() Der Parkplatz des Hotels (506kb). |
![]() Junior Suite 101, home sweet home (145kb). |
Die Cedar Lodge befindet sich von Osten aus kommend hinter dem kleinen Ort. El Portal ist eigentlich nicht mal ein Ort. Es sind eine handvoll Häuser, die in diesem engen Tal des Merced River verstreut liegen. Es gibt eine Tankstelle mit angegliedertem Supermarket - man würde hierzulande Tante Emma Laden sagen -, die zwei großen Motels und noch ein paar privater Wohnhäuser. Die Cedar Lodge befindet sich auf der linken Straßenseite des Highway 140 und ist die hintere der beiden hintereinander liegenden Motels. Wir fuhren auf den großen Parkplatz, der sich zwischen der Motelanlage, die aus mehreren Gebäuden besteht, und dem Highway befindet, und checkten ein. In der Lobby herrschte erstaunlich viel Andrang. Nach kurzer Wartezeit bekamen wir unsere Zimmerschlüssel für Raum 101. Natürlich überreichte uns die Dame von der Rezeption auch eine Übersichtskarte der Motelanlage, in der sie sachkundig den Weg zu unserem Zimmer einzeichnete - wie das so üblich ist in Motelanlagen mit mehr als einem Gebäude. Unsere Suite hätten wir auch ohne diesen Plan gefunden, denn sie lag nur vielleicht 30 Meter entfernt. Außerdem konnten wir als studierte Akademiker durchaus fehlerfrei die arabischen Zimmernummern auf dem Plan erkennen und der Schlüsselnummer zuordnen.
![]() Die Küche (189kb). |
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![]() Der Master Bedroom... (239kb) |
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![]() ... hat eine eigene Glotze (192kb). |
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![]() Das geräumige Bad (143kb). |
![]() Holzbären (260kb). |
Unser Zimmer, oder besser gesagt unsere Wohnung, war vom Platz her riesig. Hinter der Eingangstüre erstreckte sich die riesige Wohnküche. Eine komplette Küchenzeile, voll funktionstüchtig mit einem mannshohen amerikanischen Kühlschrank und einem Esstisch, dazu im Wohnbereich eine herunterklappbare Schlafgelegenheit und ein großer Fernseher machten diesen Raum zum Mittelpunkt der Junior Suite. Das eigentliche Schlafzimmer, der master bedroom, lag vorne rechts neben dem Wohnzimmer. Er hatte ebenfalls einen eigenen Fernseher und ein Kingsize Bed. Das dritte Zimmer im Bunde war das Badezimmer; ein Raum, in dem andere ein komplettes Jacuzzi für zehn Personen unterbringen. Hier jedoch gab es nur eine ebenerdige Dusche und eine Toilette. Das Waschbecken befand sich in einem kleinen Flur zwischen der Küche und dem Bad. Insofern entsprach dieses Zimmer voll unseren Erwartungen. Einziger kleiner Wehrmutstropfen war, dass die Einrichtung nicht umwerfend luxuriös war - um es vorsichtig auszudrücken. Man würde sagen: etwas altbacken, etwas 70er, 80er Jahre Style. Dazu die beiden klobigen Röhrenfernseher und Omasessel. Hinzu kam, dass der Esstisch vor der Benutzung erstmal gründlichst gereinigt werden musste. Er war nicht wirklich dreckig, aber vermutlich sehr lange ungenutzt, und die Holzimpregnierung wurde halt mit der Zeit etwas klebrig. Aber das alles war letztlich egal. Die Betten waren in Ordnung, schlafen konnte man hervorragend, auch die Küche bot uns die Möglichkeit, uns dort selbst zu versorgen, Lage und Preis waren nahezu optimal - also waren wir sehr zufrieden.
![]() Wir versorgen uns selbst (164kb). |
![]() Die Don't und Do not's für die ganz Ahnungslosen, die aber lesen können müssen - was schon paradox ist (191kb). |
![]() Der Frühstücksraum (238kb). |
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Wenn ich sage, wir versorgten uns selbst, dann bedeutete dies, dass wir uns nach der ersten Übernachtung im Supermarket von El Portal mit den nötigen Dingen eindeckten, die wir dann morgens und abends in unserer kleinen Wohnung aßen. Der Supermarket ist klein und überschaubar, bietet aber trotzdem all das, was man von den großen Läden in Amerika gewohnt ist: vertraute, aber auch völlig unbekannte Lebensmittel. Ein ganzes Regal war nur für Brot reserviert. Die Namen ließen Essbares erhoffen, aber ein Drucktest ergab, dass auch die braunste Kruste in Wirklichkeit nur eine weiche Gummimasse war. So begnügten wir uns mit Sandwichbrötchen, die man dann nur noch belegen musste. Als Aufstrich kam Käse und Salami in den Einkaufskorb. Ich versuchte auch, Schinkenwurst zu kaufen, aber das war in der üblichen, geschnittenen Form gar nicht verfügbar sondern nur beispielsweise als ganzer Schinken am Stück oder in Streichform. Wie auch immer, wir mussten nicht verhungern.
Am ersten Tag frühstückten wir in der Cedar Lodge. Diese verfügt über einen Frühstücksraum. Es wird dort ein Buffet serviert, dessen Auswahl recht überschaubar ist. Die beiden gängigen Frühstücksarten, Continental Breakfast und American Breakfast, werden mit den allernötigsten Zutaten angeboten, die Getränke werden serviert. Das Essen hatte die gewohnte Qualität; nicht mehr und nicht weniger.
Soviel zu meiner Unterkunft in El Portal. Abschließend kann ich resümieren, dass die Cedar Lodge von ihrer Lage sicherlich optimal gelegen ist für einen Aufenthalt im Yosemite. In einer Viertelstunde ist man am westlichen Parkeingang, und in weiteren 8 Minuten erreicht man die Highway-Rundschleife im Yosemite Valley. Insofern ist dieser Ort deutlich günstiger als Oakhurst am südlichen Parkeingang, wo man für die Anfahrt zur gleichen Stelle fast 1,5 Stunden benötigt.
(Letzte Änderung: 01.09.2010)
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